27. Oktober 2017

5 DINGE ALS NORMALO NACHHALTIGER ZU LEBEN

Auch wenn ich nicht Veganer oder Vegetarier bin und auch wenn ich keinen Zerowaste-Lifestyle habe, gibt es immer noch gute Gründe nachhaltiger zu leben. Ich kaufe immer noch Wurst beim Aldi, ich achte mehr auf den Preis statt auf die Siegel. In meinem Betrag *Generation Bessermensch* habe ich meinen Frust diesbezüglich niedergeschrieben, dass es Menschen gibt, die sich über andere Personen stellen müssen, weil sie ihrer Meinung nach einen besseren und erhabeneren Lebensstil führen, als der Rest der Gesellschaft.

Ich finde diese Einstellung ganz fürchterlich, weil es ich es nicht nachvollziehen kann, wieso man sich so bewusst in das Leben anderer Menschen drängeln will, statt sich um eine eigenen Belange zu kümmern. Trotzdem ist es möglich, dass jeder für sich einen ganz persönlichen Fortschritt machen kann, so klein dieser auch ist. In meinem *Erfahrungsbericht: 5 Dinge die du als Vegetarier wissen solltest* habe ich von meinen negativen Erfahrungen zu meiner Zeit als Vegetarier geschrieben.

Das Verblüffende an dem Feedback, welches mich auf verschiedene Wegen erreichte, war die unterschiedliche Schwerpunktsetzung innerhalb meiner Texte und das daraus resultierende Fazit bezüglich meiner Person. Ganz gleich ob ich Lob oder Kritik erhalten habe, hatten mich besonders die Rückmeldungen verblüfft, die im Kern folgendes beinhalten: Gut, dass du es versuchst!

Und darum soll es in diesem Beitrag gehen. Der Versuch, einen Fortschritt durch persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen, indem jeder seine eigenen Grenzen wahrnimmt und versucht diese zu sprengen. Wenn du es schaffst, eine dauerhafte Umstellung zu ermöglichen, dann ist das super. Und wenn du es nicht dauerhaft schaffst, dann hast du es wenigstens versucht!

1. EINKAUFEN


Ihr kennt es alle: den Jutebeutel. Er hat sich mittlerweile sehr gut etabliert und ist gar nicht mehr alsmodisches Accessoire wegzudenken. Mit dem passenden Print setzt dieser ein gelungenes Statement und die passende Farbe rundet das Outfit nochmals ab.

Für mich persönlich hat nochmals die Festlegung, dass die Plastiktüten bei H&M und Co Geld kosten, einen weiteren Schub in die Richtung der Jutebeutel gemacht. Ähnlich wie die Handtasche als Lieblingsaccessoire bei einer Frau, ist Jute sowohl bei Männlein, als auch bei Weiblein voll im Trend und super nachhaltig!

2. PAPIER


Seid ihr auch total genervt von der ganzen Werbung die in euer Haus flattert? Habt ihr Schulunterlagen die ihr nie wieder braucht oder Mitschriften aus der Uni die ihr bereits digitalisiert habt?

Dann geht es euch ähnlich wie mir. Eine große Zettelwirtschaft und Unmengen an Papiermüll scheinen eine unumgängliches Laster zu sein. Doch genauso können die Mengen doppelt genutzt werden. Schließlich sind sehr viele Rückseiten Blanko. Also wieso dann nicht diese auch nutzen? 

Gedanken, Ideen, Mitschriften und Kritzeleien finden auf diese Weise ihren Platz und reduzieren gleichermaßen den Papierkonsum.

3. SECOND HAND


Wer bei dem Stichtwort zuerst an Bekleidung denkt, liegt richtig. Durch Plattformen wie *Kleiderkreisel* (bei der ich aber nicht mehr aktiv bin!) oder regionale Mädelsfrlohmärkte wie *Kleiderwirbel*. Doch Second Hand hört nicht bei Mode auf. Rebuy und Medimops gehören zu den bekanntesten Plattformen, wenn es um gebrauchte Medien geht. Gerne kaufe ich dort meine Serien und Bücher für weniger Geld ein. Das Gute an der Sache ist, dass nicht nur Geld eingespart wird, sondern auch dadurch ein nachhaltiger Aspekt gefördert wird.

4. GETRÄNKE


Es gab tatsächlich mal eine Zeit, als es keinen Flaschenpfand gab. Der Gedanke beim Pfand hat seinen Ursprung darin, die Umwelt zu schonen, indem auf mehr Menschen Mehrweg statt Einweg Flaschen kaufen. Ob die Sache nun geglückt ist oder nicht, ist ein anderes Thema. Aber viele von uns finden es mit Sicherheit sehr lästig, die Flaschen immer wieder hin- und herzuschleppen.

Viel einfacher ist es doch Behälter im eigenen Haushalt zu haben, die so konzipiert sind, Dauerhaft ihren Zweck zu erfüllen. Für unterwegs gibt es eine Trinkflasche aus Aluminium und Zuhause gibt es modische Trinkgläser.

5. TEE


Wenn wir schon beim Thema Getränke sind, gibt es einen besonderen Aspekt, der mir erst neulich aufgefallen ist, als ich ziemlich Krank gewesen bin und versucht habe meine *Tipps gegen eine Erkältung* einzuhalten. Viel trinken ist so oder so immer sehr wichtig. Doch nicht jeder ist ein Teetrinker. Und selbst wenn du es nicht bist, gibt es einen gravierenden Unterschied, seine Komfortzone soweit zu ändern, sodass es einen nachhaltigen Aspekt bekommen. Immerhin bedeuten Teebeutel ziemlich viel Müll. Stattdessen ist es halb so wild, wenn wir auf losen Tee umsteigen und diesen in einem Teeei aufbrühen. 

Wie ihr anhand meiner ganz simplen Beispiele sehen könnt, ist es gar nicht schwer, seinen eigenen Beitrag zugunsten der Umwelt zu leisten. Nach wie vor habe ich größten Respekt vor denen, die total auf Verpackungen verzichten und Müll innerhalb eines Monats produzieren, welches in ein Einmachglas passt. Trotzdem ist es für uns alle möglich, dass was wir konsumieren, in einem höheren Bewusstsein zu tun.

Habt ihr noch Ideen und Möglichkeiten im Repertoire, durch kleine Veränderungen im Alltag nachhaltiger zu sein?

Kommentare:

Sona Choudhary hat gesagt…

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hokis 1981 hat gesagt…

Liebe Katharina

Das hast Du so schön geschrieben und ich gebe Dir so recht!

Ich für mich, habe entschieden kein Fleisch mehr zu essen, ich weiss nicht wie lange ich das so mache, aber ich mache es! Aber das habe ich für mich entschieden und für meine Familie koche ich immer noch Fleisch, aber nicht mehr so oft!

Seit ich kein Fleisch mehr esse, mischen sich so viele in mein Leben ein, dass ist so unglaublich!

Das ist mein Entscheid und jeder soll selber für sich entscheiden! Wenn jeder dass machen kann, was er auch durchziehen kann, ist das doch super!

Auch kleine Dinge bringen was!

Hab einen schönen Tag!

xoxo
Jacqueline

Verena Schulze hat gesagt…

Coole Tipps. Das mit den Einkaufstaschen mache ich schon lange und finde es gut, dass es mittlerweile kaum noch Plastiktüten in den Geschäften gibt. Beim Tee sollte ich mal umdenken!

Ina hat gesagt…

Danke für die Tipps, wenns auch für mich keine Tipps sind sondern Alltag. hier in Norwegen ist es noch schwerer nachhaltig zu leben, sie sind noch nicht soweit wie in Deutschland , aber es geht vorwärts! Ach was wünschte ich mir hier einen unverpackt Laden in der Nähe. Tee ohne Beutel ist auch der bessere Tee von der Qualität her, sag ich dir jetzt als Teetante ;-). Der beste Tipp ist fang einfach an jede gesparte Plastiktüete ist ein richtiger u. wichtiger Schritt und noch ein Tipp kauf einfach mal nix, denk beim nächsten Mal einfach nach ob der Einkauf jetzt wirklich nötig ist.

LG uas Norwegen
Ina
www.mitkindimrucksack.de

Who is Mocca? Fashion Blog hat gesagt…

Ich habe auch immer verschiedene Stoff-Beutel zum einkaufen dabei und shoppe liebend gerne Second Hand. Ich bin zwar nicht die Nachhaltigkeit in Person, dennoch kann man mit kleinen Schritten anfangen!

Alles Liebe,
Verena
whoismocca.com

Andreas hat gesagt…

Interessanter Artikel. Den Unmengen von Werbung kann man relativ leicht aus dem Weg gehen durch ein einfaches 'Bitte keine Werbung' Schild am Briefkasten.

Selda Eigler hat gesagt…

Liebe Katharina,
ich finde es immer wieder gut, wenn Menschen sich Gedanken um ihre Umwelt machen. Den Tee bereite ich schon immer selber vor ohne Teebeutel. Weil es auch viel besser schmeckt. Ein sehr interessanter Bericht.
Liebe Grüße, Selda.

Fidschiontheway hat gesagt…

Hallo,
Danke für deine tollen Tips :) So wie Verena geschrieben hat, kaufe ich auch nie neue Einkaufstaschen, sonder nehme immer welche, die man wiederverwenden kann (zb Stoff- Sackerl). Ein sehr interessantes Thema Nachhaltigkeit- leider ist es immer leichter darüber zu reden als es tatsächlich durchzuführen. Aber mit deinen kleinen Tips kann man schon einiges erreichen :)
Liebe Grüße,
Fiona von www.fidschiontheway.com

Marina hat gesagt…

Es gibt eine Internetseite, da kann man sich eintragen und die Werbung im Briefkasten wird minimiert - leider fällt sie mir jetzt gerade nicht ein und spontanes googlen brachte nix... Aber vllt. magst du nochmal schauen?

VG

Aline Pelzer hat gesagt…

Ich habe schon seit langem einen Sodastream, den ich sehr gerne nutze :) Da kann man die Plastikflaschen auch super lange wiederverwenden, spart und muss nicht mehr KIsten schleppen.

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