29. August 2017

MUSIK AUS DER JUGEND: GUTE MUSIK DIE DU NICHT KENNST

Hallo ihr Lieben!

Ich habe neulich in einer älteren Ausgabe des "Rolling Stone" einen Artikel gelesen in dem hundert Alben von verschiedenen Bands vorgestellt wurden, die ich garantiert nicht kennen würde. Und tatsächlich kannte ich sehr viele von den genannten Titeln gar nicht. Jedoch ist es bei hundert verschiedenen Veröffentlichungen auch gar nicht so schwierig, hin und wieder einen Treffer zu erzielen. 

Trotzdem lies mich die Idee des Artikels nicht los. Schließlich war mein erster Gedanke, dass es gar nicht so schwierig sei eine solche Behauptung aufzustellen. 

Bands gibt es wie Sand am mehr.


Daraufhin habe ich in meiner Sammlung von unterschiedlichen Interpreten gestöbert. Mir fiel auf, dass viele gute bis sehr gute Bands sich aufgelöst haben, bevor sie überhaupt die Möglichkeit hatten, wirklich durchzustarten. Wie schade ist das denn?

In der Vergangenheit habe ich bereits eine kleine *Vorstellungsrunde meiner Lieblingsbands* gestartet. Glücklicherweise existieren zwei von drei noch. Wobei an dieser Stelle hinzugefügt werden muss, dass HIM sich im Dezember auf Abschiedstour in Deutschland befinden werden. Da ich aber immer noch sehr gerne die Musik aus meiner Jugend höre, wollte ich die Gelegenheit nutzen, Bands zu unterstützen, an die keiner mehr denkt.


Wie ihr in dem Beitrag *Dear 15 year old me* lesen konntet, war ich als Jugendliche sehr rebellisch veranlagt. Dementsprechend fühlte ich mich besonders bei lauter Musik wohl. Jemand, der sich kaum mit der Szene und dem dazugehörigen Genre auskennt, wird schnell alles über einen Kamm scheren. Doch so einfach ist das nicht. 

Um aber Diskussionen über die Hörbarkeit von handgemachter Musik zu vermeiden, habe ich euch deswegen Musik herausgesucht, die zwar im ersten Moment etwas anders klingen mag, aber absolut eine Chance im kommerziellen Bereich verdient hätte. 

Negative, Bloodpit und Day Eleven kommen alle aus Finnland. Während Negative mit Abstand die größten Erfolge von den drei Bands hatte, schafften es Bloodpit und Day Eleven kaum über die finnischen Landesgrenzen hinaus.


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NEGATIVE - 6 Alben
*HÖRPROBE*


Gerne erinnere ich mich an 2006 zurück, als ich die Band das erste Mal live gesehen hatte. Mit meinen vierzehn Jahren war ich schwer beeindruckt von dem, was diese Band zum Ausdruck bringen konnte. Mehr als zehn Konzerte habe ich während ihrer Karriere gesehen. Sogar während eines Urlaubes in Finnland konnte ich es mir nicht nehmen lassen, diese Band live zu erleben.
Die Musikrichtung wurde damals als Emotional Rock bezeichnet. Wobei die Querverbindung zur "Emo"-Szene deplatziert erscheint. Zwar werden in den Songs gefühlsbetonte Themen angesprochen, doch diese sollen vielmehr als Kuschelrock dienen. Streitigkeiten innerhalb der Band haben dazu geführt, dass nach und nach sich die Konstellation veränderte, bis vom Ur-Negative kaum noch was zu sehen oder zu hören war.


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BLOODPIT - 3 Alben davon 2 mit Matthau Mikojan
*HÖRPROBE*


Eine Band, die ich tatsächlich noch kein einiges Mal live gesehen habe. Während ihrer gesamten Laufbahn haben sie es zu einer winzig kleinen Clubtour nach Deutschland geschafft und danach kamen sie nie wieder. Spätestens seit der ursprüngliche Frontmann Matthau Mikojan den Platz des Sängers aufgegeben hat und stattdessen einer neuer Sänger kam, ging es steil bergab mit diese Band. Sehr schade, da der Sound der Gitarren und die Stimme des ursprünglichen Sängers perfekt harmonierten. Erst als Matthau Mikojan mit seiner gleichnamigen (neuen) Band durchstarten wollte, konnte ich mich einmal selbst von der Qualität dieser Stimme überzeugen!


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DAY ELEVEN - 3 Alben davon zwei in englischer Sprache
*HÖRPROBE*


Eine Band, die es gerade einmal geschafft hat, als Vorband von Negative mit nach Deutschland zu kommen. Neben vieler anderer Supporting Acts aus Finnland, haben Day Eleven es geschafft, dass ich sofort nach dem Konzert eine CD von ihnen haben wollte. Schließlich war dies die einzige Möglichkeit, ununterbrochen gute Musik zu hören. Und im Saturn oder Media Markt wurden solche Raritäten nicht im Sortiment geführt. Bestimmt haben sie auch einmal eine kleine Clubtour gemachtund bestimmt versuchen die einzelnen Bandmitglieder ihrer Leidenschaft, der Musik, nachzukommen, aber prinzipiell verlief alles was nach der Tour mit Negative war im Sand.

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Was ist eure Musik aus der Jugend?

Kommentare:

Ronja hat gesagt…

Schön, dass du die Musik deiner Jugend vorstellst. Ich bin 92 geboren und liebe heute noch die Hits der 90s

Anonym hat gesagt…

Also der Soundtrack meiner Jugend war eine Mischung aus Iron Maiden, Running Wild,Bonzai Records und dem Hiphop Anfang der 90er.
Es grüßt der Aushilfsjedi Nemi 👂👂

Kati hat gesagt…

Tatsächlich kenne ich nichts davon. Ich werde aber gerne mal reinhören. Danke für den Tipp. LG, Kati
www.kuchenkindundkegel.de

Verena Irrschik hat gesagt…

Ein sehr schöner Blogpost <3! ...Musik meiner Jugend? Queen, Pink Floyd, Michael Jackson ... im Moment kann ich aber die Musik der 80er gerade gar nicht mehr hören ;-).

Liebste Grüße
Verena

Leni hat gesagt…

Die Bands kannte ich alle noch nicht. Ich hab in meiner "Jugend" echt viel Metal gehört, was ich mittlerweile richtig nervig finde :D :D
Liebe Grüße,
Leni :)
http://www.sinnessuche.de

Sigrid Braun hat gesagt…

Ein interessanter Post, leider kenne ich von deinen vorgestellten Bands nur Him.
Liebe Grüße
Sigrid

tantedine hat gesagt…

Oh, obwohl ich ein Kind der 80er bin, sagen mir die Bands auch nichts. In meiner Jugend waren Michael Jackson und Madonna echt cool. Dann natürlich die Kelly Family die ich bis heute noch toll finde und dann meine Klassiker von ABBA, Roxette, Phil Collins usw.

Liebe Grüße
Nadine von tantedine.de

Orange Diamond hat gesagt…

Manchmal finde ich die Lieder, die wir auf Klassenfahrten gehört haben grandios! Vor allem kannten wir die Texte auswendig! Bis heute!
LG, Alex.

reloves.de hat gesagt…

Meine Musik aus der Jugend? New Kids on the Block und Nsync. Dazu dann noch die Backstreetboys. Oh man, daran erkenne ich grade wie alt ich bin! Danach wurde die Musik von Greenday abgelöst und es wurde lauter in meinem Kinderzimmer. :-)

Liebe Grüße
Regina

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