24. Oktober 2016

ERFAHRUNGSBERICHT: FRANKFURTER BUCHMESSE

Hallo ihr Lieben,

wie ihr es über INSTAGRAM *klick* aus erster Hand erfahren konntet, bin ich dieses Jahr tatsächlich wieder auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs gewesen. Dies war nicht mein erstes Mal dort. Vor zwei Jahren, als Finnland Ehrengast dort war, ist mein letzter Besuch gewesen. Dass ich 2016 dort sein würde, war eine komplett spontane Entscheidung. Es hatte sich für mich so ergeben, dass ich günstig nach Frankfurt komme und habe die Gelegenheit ergriffen.

Da es in diesem Jahr auch wieder eine menge Eindrücke zu sammeln gab, dachte ich mir, dass es nicht nur für Buchliebhaber interessant wäre, Eindrücke und Erfahrungen aus meiner Sicht zu teilen. Ich bin dort ganz privat gewesen und war nicht als Blogger akkreditiert. Dementsprechend habe ich auch die Vorzüge als Blogger nicht genießen können und wurde wie jeder andere behandelt.


A N R E I S E / A B R E I S E
Wenn ihr mit dem Auto anreist, werdet ihr schon mit den Parkgebühren konfrontiert. Es gibt genügend Parkplätze und das Personal Vorort weist euch in die jeweiligen freien Plätze ein. Da das Messegelände wirklich riesig ist (ich übertreibe nicht!), ist es wichtig sich zu merken, wo ihr euer Auto abgestellt habt. 2014 sind wir mit dem Auto in Frankfurt gewesen und habe einen Tagessatz von 4/5€ gezahlt. Mit einem kostenlosen Shuttle gelangt ihr ganz einfach und unkompliziert sowohl zum als auch vom Messegelände. Eine Tageskarte kostet 19,00€, für Azubis und Studenten liegt der Preis bei 13,00€. Dieses Jahr bin ich an ein Komplettpaket (Busreise + Eintritt) von einer Buchhandlung gekommen. Normalerweise kostet dies 40,00€, aber dank ebay Kleinanzeigen hab ich es für die Hälfte günstiger bekommen.


V O R O R T
Es ist super wichtig, sich einen Überblick zu schaffen. Ohne Plan findet man sich selten schnell zurecht. Es gibt einige Informationsstände, aber dort sollte eine gewisse Wartezeit einkalkuliert werden. Besteht eine grobe Übersicht, so fällt auf, dass die Aufteilung sehr gut gelöst ist. Große Verlagshäuser befinden sich an einem Ort. Kleine etwas Abseits. Dazwischen TV-Sender. Angeführt vom ARD.
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass zu wenig Platz für zu viele Aussteller ist und sich die Besucher immer mehr über den Haufen rennen. Dementsprechend sollte einkalkuliert werden, dass es an Gemütlichkeit fehlt. Und das obwohl die Aussteller versuchen, ihre Stände mit Sitz- und Leseecken so einladend wie möglich zu gestalten.
Ich selbst habe es mir nicht zum Vorsatz gemacht, mich für das Programm zu interessieren. Eben weil so viele Menschen dort sind, besteht meist kaum eine Chance daran teilzunehmen. Es sei denn, es wird im Vorfeld einiges an Zeit in Kauf genommen, um sich am Lieblingsstand einen Platz zu reservieren. Das Schlange stehen dort zur Tagesordnung gehört ist mir zwar bewusst. Jedoch möchte ich nicht den Hauptteil den ich dort verbringe mit Warten beschäftigt sein und schaue mich währenddessen lieber anderweitig um.


G O O D I E S
Besonders hoch im Kurs stehen Taschen und Beutel jeglicher Art. Doch wer es darauf abgesehen hat, das ein oder andere Buch abgreifen zu können, sollte seine Erwartungen etwas herunterschrauben. 

Meist sind es die kleinen, unauffälligen Stände die ihre alten, kaum interessanten Bücher auf diese Weise loswerden wollen. 

Alles andere wird spärlich bis gar nichts herausgegeben.
Gerne hätte ich mir meinen Büchervorrat daheim ein wenig aufstocken wollen, aber die meisten Stände verkaufen ihre Literatur erst am Sonntag. Wie das dort aussieht mit den Preisen, kann ich nicht weiter erläutern, da ich sowohl 2014 als auch dieses Jahr an einem Samstag dort war. Aber viele verkaufen ihre Ware zu Messepreisen, also vergünstigt. Andere wiederum verlangen den Ladenpreis. Wobei ich dies nicht so ganz nachvollziehen kann, worin die Attraktivität eines eventuellen Kaufs bestehen soll.

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Ein Tag für die Frankfurter Buchmesse reicht nicht aus, um alles gesehen und mitgenommen zu haben. Ich kann es jedem ans Herz legen, einmal im Leben nach Frankfurt zur Buchmesse zu fahren. Die Eindrücke die dort gesammelt werden, sind nicht nur etwas für Leseratten, sondern für Jedermann. Zwar sind dort viele Stars, die mehr oder weniger etwas mit Büchern zu tun haben. Doch das die Möglichkeit besteht mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ist unwahrscheinlich. Der Fokus sollte vielmehr darauf liegen, so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln und sich von der Literatur berieseln zu lassen.

Kommentare:

Ullstein Buchverlage hat gesagt…

Liebe Holykatta, vielen Dank für den schönen und informativen Bericht, der sicher Buchmesseneulingen eine Hilfe sein kann. Du stellst Dir die Frage, warum die Bücher nicht verbilligt auf der Messe verkauft werden am Sonntag. Das liegt daran, dass wir, wie wir finden Gott sei Dank, in Deutschland die Buchpreisbindung haben. D.h. ein Buch, so lange es nicht "verramscht" wird, kostet überall, in jeder Buchhandlung, on- und offline das Gleiche.
Viele Grüße von Frieda von den Ullstein Buchverlagen

Lisa Marie hat gesagt…

Freunde von mir waren auch auf der Buchmesse, ich habs leider nicht geschafft.
Vielleicht nächstes Jahr! :)

Katta hat gesagt…

Hallo Frieda,

heißt das, dass andere Verlagshäuer, sie ihre Bücher zu Messepreisen verkaufen auch gleichzeitig ihre Bücher verramschen?

BeautyChemCam hat gesagt…

Für mich sind Messen so gar nichts. Lange Stehen und Drängeln würde das für mich zur Horrorveranstaltung machen...

ktinka hat gesagt…

Die Buchmesse reizt mich auch schon seit Jahren. Ist aber so weit. Mhh, vielleicht nächstes Jahr!
Katharina ktinka.com

Sabine Gimm hat gesagt…

Mein Sohn war für "Die Firma" auf der Buchmesse in Frankfurt. Habe aber noch keinen genauen Bericht. Für mich ist es etwas ab vom Schuss.

Liebe Grüße Sabine

Anja Schloßmacher hat gesagt…

Ach, ich wäre auch so gerne zur Buchmesse gefahren. Irgendwie ist es aber an mir vorbeigezogen.
Liebe Grüße
Anja von Castlemaker.de

Katrin Riederer hat gesagt…

toller beitrag und sehr ausführlich :I
ich mag mir das auch unbedingt mal live anschauen :)
glg katy

LA KATY FOX

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