21. Juli 2016

PRODUKTTEST: LOREAL ELVITAL COLOR-GLANZ

Hallo ihr Lieben,

den einen ist es aufgefallen, den anderen wahrscheinlich nicht. Aber in einem jugendlichen Wahnsinn, der mich getrieben hat, habe ich nach einer gefühlten Ewigkeit meine Haare gefärbt. Glücklichweise nicht, wie ich es in meiner rebellischen Phase gemacht habe - schwarz. Sondern dieses Mal das komplette Gegenteil: BLOND!

Die sich mit Färben auskennen, wissen, dass so ein Vorhaben schnell mal in die Hose gehen kann. Allein aus dem Grund, da es eine Millionen Blondttöne gibt und nicht jede unbedingt zum eigenen Typ passt. Habe ich dann hinterher aus selbst herausgefunden.
Zwischen zu Orange und zu Blond, habe ich dann beim dritten Versuchen tatsächlich einen Ton gefunden, der halbwegs OK ist. Doch einer der Nachteile beim Färben ist, dass das Haar darunter sehr stark leidet.

Glücklicherweise erreichte mich in einem sehr unglücklichen Moment die Rettung: ein prall gefülltes Paket der Serie Color-Glanz von Loreal Elvital.


Generell muss ich loswerden: Ich bin von dieser Serie begeistert!
Jedoch gibt es eben den ein oder anderen Artikel den man mehr oder weniger braucht bzw. im Gebrauch hat.

Meine Lieblinge: 2in1 Shampoo und Spülung, sowie die Haarkur zum ausspülen.

Denn das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Während mein Haar zuvor ziemlich trostlos ausgesehen hat, bekam es den versprochenen Glanz bereits nach der ersten Haarwäsche! Außerdem fühlten sie sich wesentlich leichter und erfrischter an, als vergleichsweise zu herkömmlichen Shampoos.

Mehr brauche ich dazu nicht sagen, denn meine Erfahrung mit dem Ergebnis spricht für sich!

Das Color-Glanz Spray werde ich mit zum Deichbrand mitnehmen. Denn da dieses Produkt damit beworben wurde, dass es sich besonders für die Tage zwischen den Haarwäschen eignet. Vielleicht ist es ein guter Ersatz zum Trockenshampoo, welches sonst gerne zu Festivals mitgenommen wird?

Als absolut unbrauchbar habe ich den Haarschaum empfunden. Vielleicht liegt es daran, dass ich ansonsten kaum bis gar keine Stylingprodukte für meine Haare benutze. Weder Haargel noch Haarspray. 

Welches ist derzeit euer Lieblingsshampoo?

14. Juli 2016

AUSBEUTE: STOCKHOLM

Hallo ihr Lieben,

wie ihr es in meinem "Tagesausflug: Stockholm" - Eintrag gelesen habt, bin ich das Geld was ich mit mir hatte, für alles mögliche losgeworden.
Natürlich auch für Souveniers, manchmal auf persönlicher und privater Natur, aber auch für Dinge, die ich euch nicht vorenthalten will!

B E A U T Y: RITUALS

Was für ein großer Fan ich mittlerweile von Rituals geworden bin, habe ich euch ja bereits in *diesem* Post durchblicken lassen. Und selbst in einem fremden Land, gibt es zwar die gleichen Produkte, aber trotzdem steigt in mir stets das Bedürfnis, es haben zu wollen.
Dieses Mal in wunderbaren Probiergrößen zu mini Preisen - für insgesamt ca. 8€!

B E A U T Y: H&M

Die Heimat von H&M schreibt ihren Namen regelrecht an jede Wand. Dort ist es noch einmal etwas anderes einkaufen zu gehen, als vergleichweise bei uns. Immer noch ein bisschen moderner und trendiger - so kam es mir zumindest vor.
Natürlich hätte ich auch ordentlich Klamotten shoppen können. Aber so wie ich mich kenne, hätte sich dann mein Hirn runtergefahren und innerhalb weniger Stunden hätte ich dann ohne Geld dagestanden. Das wollte ich unbedingt vermeiden!
Deswegen ein paar Beautyartikel, um die ich nicht herum kam: Body Spray und Lidschatten!
Für insgesamt 5€ habe ich die Artikel mitgenommen. Besonders gefällt mir das Body Spray - mein Tipp für warme Tage, fälls euch mein Bericht zum Thermal Spray *klick* nicht angesprochen hat.


F O O D P O R N: FAZER


Okay. Ein Skandinavien-Kenner wird wissen, dass "Fazer" nicht aus Schweden kommt, sondern aus Finnlannd. Und ich bin ein absoluter Fazer-Freak. Ich liebe diese Schokolade. Und nichts auf dieser Welt wäre mir zu teuer, um diese auch zu kaufen.
Nicht in Stockholm, sondern auf der Fährte zwischen Deutschland und Dänemark.
Eine Packung mit rund 300g kostet dort ungefähr 6,50€ - und wer es einmal probiert hat, wird mir recht geben: diese Schokolade ist ihren Preis wert!

11. Juli 2016

TAGESAUSFLUG: STOCKHOLM

Hey ihr Lieben,

wie ich es in meinem Post "Tagesausflug: Paris" schon angedeutet habe oder es auch über I N S T A G R A M zu sehen war, bin ich neulich in Stockholm gewesen. Dank Flixbus habe ich nicht weiter überlegt und wieder eine Fahrt gebucht. Hin- und Rückfahrt haben mich rund 20€ gekostet! Ein absoluter Schnapper, wo ich die Gelegenheit gar nicht erst zugelassen habe, dass die Fahrt dorthin äußerst nervenstrapazierend sein könnte. Denn bei jeweils 18 Stunden für die Fahrt, merkt ihr selbst, dass es sich nicht tatsächlich um einen Tagesausflug handelt. Genauer wäre die Bezeichnung "Tagesaufenthalt".


DIE FAHRT

Als Student kann ich natürlich auf solche Angebote flexibler reagieren und mir drei Tage für eine solche Aktion frei nehmen. Dieses mal ging die Reise in Bielefeld los. Mit einer minimalen Verspätung lief der Countdown von 18 Stunden, bis ich mein Ziel erreichen würde, runter.
Die Reise bis nach Schweden ist super spannend, denn sie beinhaltet diverse Grenzübergänge, eine Fährfahrt und die Fahrt über die Öresundbrücke. Übrigens habe ich mein Geld bereits auf der Fähre gewechselt, da ich in Deutschland nicht die Zeit dazu gefunden habe und ich Vorort nicht warten wollte bis die Wechselstuben öffnen. Da ich in Paris weniger ausgegeben habe, als ich einkalkuliert hatte, habe ich mich daran orientiert und lediglich 80€ von mitgenommenen 100€ gewechselt. Dass das eine Fehlkalkulation gewesen ist, habe ich erst später herausgefunden.

A N K U N F T

Einen Tag später, in aller Früher und vor der geplanten Ankunftszeit sind wir am Busbahnhof in Stockholm angekommen. Sehr zentral und wenige Meter von der Einkaufsstraße entfernt wurden wir dann um halb sechs Morgens auf die Stadt losgelassen. Im Gegensatz zu meiner Parisreise hatte ich wirklich Glück mit dem Wetter und konnte sofort meine Erkundungsreise durch die Stadt wagen.
Denn sowohl Geschäfte als auch Museen oder andere Touristenpunkte machen erst ab 10 Uhr auf. 


S I G H T S E E I N G

Mein engerer Freundes- und Bekanntenkreis weiß, dass ich ein großer Fan von Skandinavien bin. Insbesondere Helsinki ist für mich in den letzten Jahren eine zweite Heimat geworden. Schon seit einiger Zeit wollte ich dementsprechend gerne einmal nach Schweden. Doch, wie ich es eigentlich wissen sollte und wie es sich durch meinen kompletten Aufenthalt gezogen hat, ist Skandinavien alles andere als günstig. Und da ist Stockholm keine Ausnahme. Also: Stupid me, zu glauben, ich würde tatsächlich mit 80€ hinkommen.
Sich umschauen und Bilder machen ist hingegen kostenlos. Und davon hat die Stadt unglaublich viel zu bieten. Absolut beeindruckend, wunderschön und total charmant.
Doch wer sich zu Fuß in Stockholm umsehen will sollte berücksichtigen, dass schnell einige Kilometer gemacht werden. Passendes Schuhwerk ist also bei Städtereisen solcher Art super wichtig!


Gerne hätte ich eines der vielen Museen besucht. Aber es hat absolut nicht in mein Zeitfenster gepasst. Ich stand zwar vor eines, für das ich ans andere Ende der Stadt gerannt bin, aber eben wegen der späten Öffnungszeiten wollte ich die Zeit die ich hätte warten müssen, bis es öffnet, anders nutzen wollen.
Wer das passende Kleingeld mit hat und sich nicht so dermaßen verkalkuliert wie ich es getan habe, würde ich stattdessen aber eine Fahrt mit dem Boot empfehlen. Diese dauert etwas mehr als eine Stunde und man hat die Möglichkeit die Stadt einmal aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen. Doch mit fast 20€ ist das vergleichsweise zu anderen Städten (Hamburg; Amsterdam) ein teures Vergnügen.


S H O P P I N G

Wie viele von euch wissen, gehört Schweden zu den (inoffiziellen) Fashionhochburgen Europas. Gefühlt hat jeder zweite dort einen Fashionblog und wenn man sich so auf den Straßen umschaut, ist Mode dort wahrhaftig Gesetz! Alle, wirklich alle Schweden sind wahnsinnig hübsch und absolut im Trend. Dementsprechend müssen Labels jeder Art sich vor allem in der Hauptstadt des Landes bemerkbar machen.
Nicht nur mit dem Wetter hatte ich Glück. Auch die Tatsache, dass im Juni auch Sale ist, spielte mir in die Karten, vielleicht noch ein schönes Andenken in Form der ein oder anderen Klamotte zu finden!

V E R P F L E G U N G

Essen und Trinken mit Stil steht bei den Schweden an oberster Stelle. Dabei scheint kein Preis zu hoch zu sein, hauptsache ein Jedermann wird gesehen. Ein Mittagessen unter 10€ gibt es also dort nicht. Wem das nicht passt, der muss entweder zu Espressobar (sowas wie Starbucks, nur wesentlich öfter dort vertreten!) oder Mc Donald's.
Auffallend fand ich bei meiner Suche nach etwas essbaren, dass egal ob verpackt oder frisch, es in der Stadt keinen Salat unter 10€ gibt und auf dem selben Preisniveau steht, wie eine vollwertige Mahlzeit. Außerdem läuft jeder, wirklich jeder, mit einem Smoothie in der Hand rum!
Gegessen habe ich letztendlich bei Espressobar. Ein belegtes Croissant, ein Wrap und ein Smoothie für umgerechnet 15€. Aber dafür hatte ich W-Lan und konnte mein Handy aufladen!


Doch nach ganz viel Geld ausgeben für dieses und jenes, beschlossen meine geschundenen Füße, dass Feierabend für mich wäre. Ein letztes Aufraffen für die Suche nach einen Supermarkt erwies sich im nachhinein als vergeudete Energie und frustriert über die Erkenntnis, habe ich meine letzten Kronen (ungefähr 15€) ausschließlich für die anstehende Rückreise genutzt und in Proviant jeglicher Art investiert.

Anbei ein kleiner Auszug hinsichtlich der Preise
Ein (winziger) Apfel: 1€ 
Schokoriegel jeglicher Art: ca. 1,50€
Wasa Knäckebrot mit Frischkäse: 3€
1,5l Cola Zero: 3€
Jogurthdrink: 2€


 


















Erst um halb zwölf in der Nacht sollte der Bus zurückgehen. Glücklicherweise hatte der Busbahnhof offen und ich musste nicht nur die Straßen von Stockholm irren, bis letztendlich der Bus zur Heimreise wieder da war. Und die 18 Stunden Fahrt haben somit auf's Neue begonnen.

F A Z I T

Ob sich eine solche Strapaze gelohnt hat? Definitiv. Denn letztendlich kosten vergleichsweise 3 Tage Urlaub in Stockholm (okay, es ist mit Flug und Hotel und all diese Selbstverständlichkeiten die ich nicht hatte) knapp 200€ je nach Anbieter. Und wenn dies in Relation gesetzt wird mit dem, was ich bezahlt habe, ist es einfach nur ein Witz.
Ich kann es jedoch nur Menschen empfehlen, die den nötigen Biss und Willen dazu haben. Ansonsten ist es einfach nur anstregend und macht einen nicht so glücklich, wie es bei mir der Fall gewesen ist.


Für welche Stadt würdet ihr eine lange Anreise in Kauf nehmen?