14. April 2014

I KNOW WHAT IT'S LIKE TO BE A CHILD SCARED OF THE NIGHT


Ich brauche keinen Luxus. Brauche keine teuren Taschen, keine schnellen Autos.
Vielmehr möchte ich unterwegs sein. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Welt erkunden und für mich neu entdecken.

Kein Geld der Welt kann Glück und Freiheit kaufen. 

Ich benötige nicht viele Menschen um mich herum, die mir sagen was richtig für mich ist und was falsch. Einige wenige die mich kennen, würden mich machen lassen was ich will, weil sie wissen, dass es das Beste für mich ist. Das Beste für sie. Das Beste für uns alle.

Keine Person auf der Welt kann dir sagen wer du bist, aber sie können zeigen, was du ihnen bedeutest.

Ich will keine Richtlinien. Will selber entscheiden, ob ich laut oder leise sein möchte. Wo mein Platz auf dieser Erde ist und mit wem ich meine Zeit teile. Wenn nötig eben alleine. Aber eben doch am liebsten mit dir.



1. April 2014

INSTAGRAM MÄRZ

 F R E I Z E I T

Im Vergleich zu den letzten beiden Monaten hat sich einiges getan. Die Vorklausuren sind am Anfang des Monats geschrieben worden und nun heißt es nur noch abwarten. Dementsprechend hat sich mein schulisches Kapital auf ein minimalstes verkleinert. Das Ziel vor Augen und das Ende erschreckend nah. Umso schöner, dass ich nun auch mal wieder Zeit habe, Dinge zu machen die ansonsten zu kurz gekommen sind. Ausgehen, Kino oder einfach nur Freude am Leben haben. Da ist es auch egal wieviel Uhr es ist. Die Zeit spielt vorerst keine Rolle mehr.

E S S E N

Um dem allem trotzdem nervlich Standzuhalten, gibt es täglich diese Momente, die für einen wie Urlaub sein können. Hin und wieder mal eine Auszeit vom Alltag zu nehmen ist dabei gar nicht schwer. Sich selber die Möglichkeit einzuräumen, etwas genießen zu können. Das macht manchmal eine Menge aus.
Ich habe mir die Zeit auch einmal genommen, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Hauptsache man kann sich selbst dazu überwinden, sich die Zeit zu nehmen.

S O N S T I G E S

Soweit es das Wetter zuließ, bin ich besonders gerne draußen gewesen. Hauptsächlich in der Natur. Seien es die Rieselfelder in Münster oder auch angrenzende Waldstücke. Gerne auch ein Fußballspiel des Preußen Münsters oder einen Wochenendtrip nach Flensburg. Ich habe mich da über jegliche Abwechlungs die mir geboten wurde sehr gefreut und war dankbar über die Möglichkeit einen freien Kopf bezüglich des Abiturstresses zu bekommen.Genauso gut weiß ich auch, dass dies die Ruhe vor dem Sturm ist. Denn schließlich beginnt Ende April der tatsächliche ernst. Die Abiturprüfungen stehen vor der Tür.


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24. März 2014

BUCHVORSTELLUNG: EHRE

Wie ich es in den vergangenen Rezensionen immer wieder erwähne, gehören Bücher die das gewisse Etwas haben, zu denjenigen die mich besonders interessieren.
Sei es eine neue Idee, eine andere Meinung oder schlichtweg das Mischen von Fakt und Fiktion.
Natürlich kann dies auch nach hinten losgehen. Aber sollte der Grundgedanke passen, so ist das für einen Autor mit seinem Werk schon die halbe Miete.

Ebenso bei dem Roman den ich letzten lesen durfte. „Ehre“ von Elif Shafak heißt das Buch, welches in vielen Kreisen schon einen gewissen Bekanntheitsgrad hat und mit vorherigen Veröffentlichungen immer wieder in der Presse steht. Es zeigt, dass die in den Büchern vertretene Ansicht nicht nur gelobt, sondern durchaus kritisiert wird. Und das macht das Buch für mich umso interessanter.

Die Zwillingsschwestern Pembe und Jamila sind ein Herz und eine Seele. Doch während Jamila ihre Zukunft in einem kleinen kurdischen Dort sieht, strebt Pembe nach mehr und zieht mit ihrem Mann und ihren drei Kindern nach London.
Sie ahnt noch nicht, dass über ihrer Familie ein unfassbares Unheil schwebt.
Ein bewegendes Familienepos über Hoffnung und Verlust, Vertrauen und Verrat, Liebe und Ehre.

Je mehr der Leser die Möglichkeit bekommt, die einzelnen Charakteren kennenzulernen desto authentischer wird das Werk von Elif Shafak. Es bringt die handelnden Personen näher, da die Gefühle, Gedanken und Emotionen den roten Faden der Geschichte bilden.

Tradition und Modernität bilden die Thematik neben all den zwischenmenschlichen Ereignissen.
Ein aktuelleres Thema kann es gar nicht sein, wie dieses, welches die Autorin anspricht.

Nicht nur in ihrer Heimat ein viel diskutiertes Buch.

Denn wie weit wird der Verstand auf eine Ebene gebracht, wo der Betrachter beginnt, die Geschichte als solche anzunehmen, weil es eben genau solche Schicksalsschläge gibt?

Ein wunderbar bewegender Roman für all diejenigen, die die Entwicklung des Lebens betrachten wollen. Sodass jeder die Möglichkeit hat das eigene Verhalten hinsichtlich seiner Entscheidungen zu reflektieren und dessen Auswirkungen zu analysieren.
Der Roman zeigt, dass man manchmal im Leben etwas wagen sollte, um auch dann auch eine Kleinigkeit dazu gewinnen zu können.
Es ist nicht immer einfach nachzuvollziehen, aber der Standpunkt der Autorin ist ein Appell an jeden Einzelnen.
Die Menschen, die über den Tellerrand hinaus sehen und den eigenen Verstand erweitern, um zu realisieren, dass alles im Leben eine Konsequenz hat, werden am weitesten gelangen