20. April 2017

OOTD: 5 DINGE DIE ICH WÄHREND MEINES STUDIUMS VERLERNT HABE

Hallo ihr Lieben!

Das neue Semester ist ganz frisch. Da ich schon ein paar Semester hinter mir habe und besonders das vergangene nicht nach meinen Vorstellungen gelaufen ist, dachte ich mir, ich teile ein paar Gedanken mit euch. Auf einiges Seiten gibt es Tipps und Tricks:

# wie ihr an euren Wunschstudiengang kommt
# welches die perfekten Lernmethoden sind
# welche Stadt die beste Uni hat
# welches die Vorteile als Student sind

...und so weiter. Ihr bekommt einerseits von euren Professoren an den Kopf geknallt, wie diszipliniert ihr sein sollt und andererseits wirft euch ein großer gesellschaftlicher Teil vor, dass die armen Studenten doch gar nicht so arm und erst recht nicht so fleißig sind, wie sie immer tun.

2014 habe ich mein Abitur gemacht. Entgegengesetzt aller Erwartungen, dass irgendjemand auf dieser Welt einem das System des Studierens erklären würde, wurde ich zusammen mit vielen anderen tausend Menschen ins eiskalte Wasser geschubst und konnte seitdem selber zusehen, wie ich meine Wege laufe, Studenpläne erstelle und Klausuren schreibe.

























Unabhängig davon, bin ich heilfroh nicht mehr zur Schule gehen zu müssen. Nicht, dass ich das nicht gerne getan habe. Aber die Jahre an der Uni bestätigen nur das, was ich schon als Schüler immer geahnt habe. Nämlich das Noten immer relativ zu betrachten sind und nicht die tatsächlich erbrachte Leistung reflektieren. Vielmehr reflektiert es zum größten Teil den Sympathiefaktor einer Person.

Und während ihr selber auf der Suche nach eurem Ich seid, wird euch plötzlich klar, wieviel ihr eigentlich auf der Strecke gelassen habt.

5 Dinge die in meinem Studium verlernt habe


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#1 TAGESRHYTHMUS 

Während wir es als Schülerinnen und Schüler verflucht habe, früh aufstehen zu müssen und es gleichzeitig gefeiert haben, wenn die erste Stunde einmal ausfiel, gibt es während des Studiums so was wie einen Alltag nicht. Zumindest keinen routinierten Alltag. Natürlich ist das von Fach zu Fach unterschiedlich. Aber wenn ich an mich denke, so habe ich selten eine Vorlesung morgens und oftmals den ein oder anderen Tag frei. Klingt im ersten Moment nach einem entspannten Leben. Und das ist vielleicht das erste, wenn nicht sogar zweite Semester, schön. Aber danach pendelt es sich ein, vielleicht drei Mal die Woche für ein paar Stunden das Haus verlassen zu müssen. Der Körper gewöhnt sich sehr schnell ab, dass es nicht mehr früh aufstehen brauche und die tägliche Energie, die einem in der Schule abverlangt wurde, verschwindet. Einfach so. Früh aufstehen gibt es nicht mehr.

#2 EHRGEIZ

Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von dem, was Ehrgeiz bedeutet. Ich würde behaupten, dass ich vor meinem Studienbeginn ehrgeizig gewesen bin. Nicht, dass ich überall Bestnoten habe wollte. Aber ich habe die Dinge, die ich mir in Kopf gesetzte habe, letztendlich auch erreicht. Wo ich zu Beginn von Sympathiefaktoren innerhalb der Schulmauern gesprochen habe, spielt noch ein anderer Fakt eine ausschlaggebende Rolle: Feedback!
Feedback ist aus dem Grund so wichtig, weil es uns anspornt. Wir müssen, was wir gut oder schlecht gemacht haben. Wir brauchen Kritik und wir brauchen Lob!
Eine Rückmeldung bezüglich der Arbeiten, Ansichten und Beiträge bekommst ein Student selten bis gar nicht. Und wenn, dann muss man schon wirklich hinterher sein, um aus einem Dozenten etwas hervorbringen zu können. Einem Dozenten ist es nämlich egal wer du bist, ob du was zu sagen hast und ob dir das Seminar überhaupt gefällt. Ein Semester geht sechs Monate, danach trennen sich die Wege und das war's!

#3 GERNE LESEN

Früher habe ich leidenschaftlich gerne Bücher verschlungen. Alles was ich in die Hände bekommen habe, wurde auch bis zum Schluss gelesen. Egal ob gut oder schlecht. Die Freude daran hat ein schnelles Ende genommen. Während ich damals zwischen 20 und 40 Bücher im Jahr gelesen habe, bin ich froh, wenn ich monatlich eins schaffe, ohne es abbrechen zu müssen.
Woran liegt das? Immerhin ist die Freude am Lesen doch eigentlich eine gute Eigenschaft, oder?
Wenn einem Studenten aber beigebracht wird, Literatur am Fließband zu konsumieren, das Wichtigste zu filtern und danach wieder schnell wieder vergessen, um im Kopf Platz für Neues zu schaffen, dann wird die Freude zur Last und Bücher dein Feind.

#4 KONZENTRATION

Zugegeben, meine Konzentration war nicht immer die Beste. Aber wenn Seminare und Vorlesungen in einem Zeitfenster von 1,5 Stunden stattfinden, ist das Auffassungsvermögen auch auf diesen Abschnitt beschränkt. Das meine Konzentrationsfähigkeit in den letzten Jahren gelitten hat, ist mir besonders an Wochenendseminaren aufgefallen. Statt also jede Woche für 1,5 Stunden ein Seminar zu besuchen, habe ich innerhalb eines Wochenendes manch ein Seminar mit Mühe hinter mich gebracht. Während ich früher in der Schule zwischen sechs und zehn Schulstunden ohne Probleme hinter mich gebracht habe, scheint alles was über einen Zeitraum von einer Seminarsitzung geht, eine absolute Herausforderung zu sein.

#5 SOZIALISATION

Erst wollte ich die Überschrift "Teamfähigkeit" genommen haben. Doch diese schien mir nicht passend. Schließlich bin ich der Auffassung, dass ich auf Menschen zugehen und mich in ein Team eingliedern kann. Mit Sozialistion meine ich vielmehr, dass eben dadurch, dass viele Dinge in Selbstständigkeit erledigt werden müssen, einen es oftmals so vorkommt, als wäre man ziemlich alleine. Natürlich lernt man in seinem Studium ganz viele Menschen kennen und ist auch auf deren Gefälligkeiten angewiesen. Den ein oder anderen Kontakt halte ich schon seit der O-Woche. Manch ein Kontakt hält nicht länger als ein Semester. Und manchmal ist es dann nur noch ein "Hallo!".


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Natürlich klingt all das jetzt total fürchterlich und abschreckend. Dabei ist mein primäres Anliegen, euch zu verdeutlichen, dass nicht alles auf dem Prinzip von Friede-Freude-Eierkuchen beruht. Klar habe ich als Student viel Freizeit. Aber habe ich dadurch tatsächlich freie Zeit?

Meine potentiellen Arbeitgeber möchte ich auf diesem Wege sagen, dass das Studium eine sehr schöne, aber auch anstrengende Zeit ist. Warum sie so anstrengend ist, habe ich oben aufgelistet. Diese Dinge habe ich verlernt, aber nicht verloren. Es macht mich traurig zu wissen, dass ich manch eine Eigenschaft früher besser beherrscht habe, als es nun heute der Fall ist. Aber aufgegeben habe ich deswegen nicht!

Habt ihr auch ähnliches erlebt?

11. April 2017

VERGLEICH: TAGESCREMES {ALVERDE, BIOTHERM, OLAZ}

Hallo ihr Lieben!

Auf meinem Feldzug gegen das Horten und für das Aufbrauchen bin ich in meiner Vergleich-Reihe bei den Tagescremes angekommen. Da jede von uns sie nahezu täglich im Gebrauch haben, ist es umso wichtiger, ein Produkt zu finden, welches wirklich zu uns und unserem Hautbild passt.


Aus meinem Vorrat habe ich drei unterschiedliche Marken herausgesucht, die ich über einen längeren Zeitraum benutzt habe oder die gar aufgebraucht wurden! Die Reihenfolge richtet sich dieses mal danach, wie die einzelnen Produkte abgeschnitten haben.


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A L V E R D E
Preis: 5,45€ / 50ml


Erstaunlicherweise ist in diesem Fall die Hausmarke von DM mein persönlicher Sieger. Und dabei steht diese Sorte stellvertretend für alle Tagescremes die ich von Alverde in die Finger bekommen habe. Nicht nur, dass Alverde zum Bereich der Naturkosmetik gehört. Es hinterlässt auf der Haut ebenso das Gefühl, als würde ich ihr etwas Gutes tun.


Für den täglichen Gebrauch ist Alverde ein absolutes Must-Have und eine perfekte Grundlage für jede Art von Make-Up. 


Die Creme zieht schnell ein, fettet nicht nach und pflegt die Haut perfekt ohne dabei die Poren zu verstopfen. Selbst an an warmen Tagen, ist das was drauf steht Gesetz. Ein perfekter Teint.
Einziger Nachteil: mit dem Geruch (bei den meisten Tagescremes von Alverde) kann ich mich ziemlich selten mit anfreunden.
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B I O T H E R M
Preis: 40,00€ / 50ml



Bereits in einem älteren Eintrag habe ich von Biotherm *klick* angefangen zu schwärmen. Dabei soll es nicht darum gehen, das günstigere Produkte schlechter sind. Vielmehr soll verdeutlicht werden, dass meine Bereitschaft, in mich selbst zu investieren, gestiegen ist. Einen Treffer habe ich beispielsweise mit der Biotherm Aquqsource Cocoon gemacht. Zugegeben, im Vergleich zu den anderen beiden Produkten, ist es nicht gerade ein Schnäppchen.


Aber auf langer Sicht betrachtet, hat sich jeder Cent bezahlt gemacht. 


Trotzdem kann ich mir Produkte, die es beispielsweise nur in der Apotheke zu kaufen gibt, nicht am laufenden Band zulegen. Auch auch wenn die Creme von Biotherm die gleichen Vorzüge vorweist, wie die von Alverde bin ich an dieser Stelle skeptisch geworden und habe nochmals reflektiert, wo genau das Unterschied zur Drogerie ist. Tatsächlich konnte ich keinen größeren Unterschied feststellen, außer das diese Creme etwas fettiger und der Geruch für meine Verhältnisse Grenzwertig ist. Ob ich selber nochmal Geld investieren, ist die große Frage. Aber ein gutes Geburtstagsgeschenk ist es aufjedenfall!
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OLAZ
Preis: 4,75€ / 200ml


Das Schlusslicht bildet das Beauty Fluid von Olaz. Erstaunlicherweise habe ich mir davon am meisten versprochen und bin umso enttäuschter von dieser Marke. Im Grunde genommen treffen die Eigenschaften der vorherigen Marken auch auf Olaz zu. Doch selbst mit dem Pluspunkt, dass mir sogar der Geruch zugesprochen hat, ist es trotzdem durchgefallen. Warum?


Je länger ist das Beauty Fluid benutzt habe, desto schrecklicher wurde mein Hautbild.


Das hat sich in der Form kenntlich gemacht, dass meine Haut immer trockener wurde und ich rote Flecken im Gesicht bekommen habe. Dies ist aber nur eingetreten, wenn ich die Creme nicht genutzt habe. Sobald ich regelmäßig mein Gesicht ausschließlich mit Olaz eingecremt habe, sind die Flecken verschwunden.


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Habt ihr eine Lieblingscreme oder wechselt ihr regelmäßig die Marke?
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Schaut auch nach bei:

*Vergleich: Bodylotions*
*Vergleich: Waschcremes*

oder auch

*Vergleich: Porridge*
*Vergleich: Chai Latte*

7. April 2017

BUCHVORSTELLUNG: ZEITREISE MIT HAMSTER

Wenn ich an den Coppenrath Verlag denke, dann habe ich stets positive Gedanken. Nicht nur, weil es ein Verlag ist, der aus meiner liebsten Lieblingsstadt kommt. Sondern weil ich schöne Kindheitserinnerungen verbinde. Das ein Verlag, der sich auf Kinder und Jugendliche spezialisiert hat, nicht nur sich auf diese auch zwingend beschränken muss, zeigt das Buch mit dem ungewöhnlichen Titel "Zeitreise mit Hamster".

Hätte mich früher einer gefragt, ich hätte gesagt, dass eine Zeitmaschine vermutlich wie ein U-Boot aussieht. Oder vielleicht wie eine Rakete. Stattdessen schaue ich jetzt auf einem Laptop und eine Zinkwanne aus dem Gartencenter. Das ist Dads Zeitmaschine. Und sie wird die Welt verändern. Na ja, auf jeden Fall meine.

 
Zugegeben, der Einstieg in das Buch ist nicht gerade einfach. Schließlich wird die Geschichte aus der Perspektive eines Jungen erzählt. Wer sich aber auf die kindliche Sichtweise einlässt und die fantasievollen Gedankengänge versucht nachzuvollziehen, wird letztendlich dafür belohnt. Aus dem Blickwinkel eines Kindes erscheinen nämlich ganz andere Punkte im Alltag relevant zu sein, als es die erwachsene Sicht zulässt. Dadurch gewinnen Dinge an Bedeutung, die zuerst nicht als relevant erscheinen.

Ein Abendteuer aus kindlicher Perspektive.

Fazit: Das Buch ist eine willkommende Abwechslung zur Erwachsenenliteratur. Oder auch ein spannendes Buch für zwischendurch. Trotzdem könnte dieses Exemplar nicht jedem gefallen, da die zuvor erwähnte Sichtweise das Gespür für das kindliche wahrt und gerne abdriftet. Natürlich ist es schwer, den Bezug zur Realität zu kritisieren, wenn der Kern der Geschichte eine Zeitmaschine ist. Aber wie diese unwahrscheinliche Idee einer solchen Maschine gestaltet wurde, erscheint aus meiner Perspektive teilweise zu weit hergeholt.

Geeignet für: Wer aber damit keine Probleme hat oder auch einfach nur noch einem Geschenk für ein Kind im Freundes- oder Verwandtenkreis sucht, ist mit dem Buch bestens ausgestattet.


Wer von euch ließt denn auch gerne Kinder-/Jugendbücher?